|
Eine Weisheit der Cherokeeindianer sagt:
„Jeden Tag müssen wir Entscheidungen treffen. Vielleicht mögen
wir diese nicht, aber wir haben die Möglichkeit zu reagieren. Wenn
wir nicht wählen, was wir wollen im Leben, dann wird das Leben für
uns wählen..
Und wenn uns nicht gefällt, wie das Leben für uns bisher gewählt
hat, dann wird uns ganz bestimmt auch nicht das gefallen, was es für
uns noch in Aufbewahrung hat. (…) Wenn wir gegen den Strom schwimmen
entwickeln wir unsere Muskeln und mit der mentalen und spirituellen Kraft,
welche diese Muskelentwickelung begleitet, akzeptieren wir und lehnen
wir ab, verändern wir letztlich auch unsere Erscheinung und finden
wir Lösungen von denen wir bisher nicht wussten, dass sie existierten.

Im Dezember 2006 hat uns das Leben ganz unvorbereitet an
einen Wendepunkt geführt. Jeder bis dahin wichtige Bezugspunkt ging
verloren, jede Sicherheit wurde gelöscht…
Im ersten Moment wurden wir von der Panik ergriffen, dann, ganz langsam,
haben wir begonnen zu begreifen was geschehen war, etwas was auch als
eine Chance der Veränderung gesehen werden kann, eine Chance, das
eigene Leben radikal neu zu gestalten und Platz zu lassen für die
Träume, die uns immer begleitet haben. Wir haben daher entschieden,
alles hinter uns zu lassen und im Fassatal, von welchem wir seit langem
Besucher und Liebhaber sind, ein neues Leben zu beginnen. Weil wir fest
daran glauben, dass die Welt in der wir leben, wie sehr wir sie auch lieben,
nicht die einzige sein muss.
So begann das Abenteuer, was uns von zu Hause weggetragen hat und von
dem wir hoffen, dass es uns auch in Zukunft weiter tragen wird.
|
|